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„Beef on Dairy“: Einsatz von Fleischbullen bei Milchkühen im Aufwind

Februar 2019

In HI erscheint eigentlich nie ein Artikel über Fleischrassen. Doch jetzt besteht Anlass dazu, denn der Einsatz von Fleischbullen bei Holsteinkühen steigt stetig. In den meisten Holsteinländern ist der Anteil von so genannten Gebrauchskreuzungen in den letzten Jahren enorm gestiegen und liegt teilweise schon bei fast 50 %. HI sprach mit Experten über das Phänomen „Beef on Dairy“. Welche Rassen werden dabei eingesetzt? Und worauf wird bei der Bullenselektion geachtet?

Wellnessmerkmale: Aufbau einer gesünderen Herde

Februar 2019

Die Nutzung von Genomics bei offiziellen Zuchtwertschätzungen hat die Milchviehzucht in den letzten zehn Jahren verändert. Heute nutzt man Genomics, um Züchtern neue Möglichkeiten bei der Selektion auf gesündere Tiere zu eröffnen: die Wellnessmerkmale.

Holsteins sollen nicht zu groß werden

Januar 2019

Große, imposant aussehende Kühe zu züchten, war für manch einen Züchter über die Jahre hinweg das Ziel. Heute wandelt sich diese Ansicht allmählich, und viele Züchter glauben, dass die Holsteinkuh bereits groß genug ist. Die Selektion auf mehr Größe scheint jedoch auf unterschiedlichen Ebenen in unsere Zuchtsysteme integriert zu sein. Wie können wir das Größenwachstum unserer Kühe verlangsamen?

TPI und Net Merit: Wissen Sie genau, was diese beinhalten?

Januar 2019

Mit der führenden Rolle, die amerikansiche Holsteingenetik international hat, wird der TPI weithin beachtet und ist zu einer gängigen Sprache geworden, die in vielen verschiedenen Ländern rund um die Welt verstanden wird. Aber wissen Sie genau, welche Merkmale im TPI enthalten sind? Hier können Sie auf 2 Seiten lernen, welche wertvollen Merkmale enthalten sind!

Lepoint: „Genomics überschätzen die populären Familien. Das muss sich ändern.“

Dezember 2018

In Frankreich gibt es zwei große Zuchtorganisationen, Evolution und Gènes Diffusion. Bei letztgenanntem Unternehmen ist Frédéric Lepoint seit 28 Jahren angestellt und außer als zuchttechnischer Leiter auch als eine Art „Botschafter“ tätig. HI sprach mit Lepoint über die Entwicklung von Gènes Diffusion, Partnerschaften und die Möglichkeiten, die genomische Zuchtwerte bieten. Lepoint bezeichnet sich selbst als Genomics-Befürworter, übt aber durchaus Kritik am System. Es muss sich etwas ändern, meint dieser Insider.

Kuhkomfort: Welches sind die wichtigsten Optionen in Sachen Einstreumaterial?

Dezember 2018

Mehr Kuhkomfort wird häufig als ein wichtiger Beitrag zum Erreichen einer höheren Milchleistung genannt. Ein besser gestalteter Stall, ein besserer Luftdurchsatz und eine bessere Belüftung, ein einfacherer Zugang zum Futtertisch und geräumigere Liegeboxen sind Faktoren, die dazu beitragen, dass ein Betrieb erfolgreicher ist. Diesen Monat erörtern wir verschiedene Möglichkeiten mit Blick auf einen weiteren Faktor, der zum Kuhkomfort beiträgt: Einstreumaterial.

Bullenfruchtbarkeit - intensiv genutztes Merkmal bei der Bullenauswahl

November 2018

Dass Rinder und Kühe rechtzeitig tragend werden, ist wesentlich für die Ökonomie von Milchviehbetrieben. Aus diesem Grund erfreut sich die Fruchtbarkeit in den letzten Jahren zunehmender Aufmerksamkeit in den Zuchtprogrammen. Zuchtwerte für Töchterfruchtbarkeit sind bei der Bullenauswahl mittlerweile unverzichtbar. Aber auch die Bullenfruchtbarkeit – wie gering ihr Beitrag zum Gesamtspektrum auch sein mag – wird von vielen Viehhaltern kritisch betrachtet. Diese Zahl kann sogar über die Karriere eines Bullen entscheiden.

Arnout Dekker über die positiven Effekte von OmniGen-AF

Oktober 2018

„Bei Stress leidet die Widerstandskraft von Kühen und die Gefahr von Infektionen nimmt zu. Und Stressmomente gibt es natürlich viele; Kühe sind wie Autisten – mit Veränderungen können sie schlecht umgehen.“ Das Wort hat Arnout Dekker, der viele Jahre als Tierarzt praktizierte und aktuell für Phibro tätig ist, den Hersteller von OmniGen. Dieses Mittel unterstützt erwiesenermaßen das Immunsystem von unter anderem Milchkühen und erhält ihre Widerstandskraft aufrecht. Die Folge sind weniger Erkrankungen und ein geringerer Einsatz von Antibiotika.

Zehn Jahre Revolution: Paul VanRaden äußert sich zur Entwicklung der Genomics

August 2018

Seit der Einführung der genomischen Selektion sind fast zehn Jahre vergangen. Während dieser Zeit haben Genomics sich zur größten Revolution entwickelt, die die Rinderzucht je erlebt hat. Weil wir mehr über bestimmte Entwicklungen erfahren wollten, die sich im Verlauf dieser knapp zehn Jahre im Bereich der genomischen Selektion ergeben haben, wandten wir uns an Dr. Paul VanRaden, der in den USA beim „Animal Genomics and Improvement Laboratory“ als Genetiker tätig ist.

Wachsende Nachfrage nach Besamungszubehör

August 2018

Inzwischen ist es auf vielen Betrieben gängige Praxis, Spermaportionen in einem Stickstoffbehälter zu lagern und seine Tiere als Eigenbestandsbesamer zu besamen, anstatt die Dienste eines Besamungstechnikers in Anspruch zu nehmen. In diesem Monat verschaffen wir Ihnen einen Überblick über das dazu benötigte Besamungszubehörs.

Pieter Karst Bouma: Mit Melkrobotern und Zusatzinformationen alles aus den Kühen herausholen

Juli 2018

Eine Tagesleistung von 40 kg/Kuh – dieses Ziel möchte Pieter Karst Bouma in den nächsten zwei Jahren erreichen. „Nach dem Anheben des Daches unseres alten Stalles ist das durchaus realistisch“, sagt der Viehhalter aus der niederländischen Provinz Friesland. Bouma kümmert sich sorgfältig um alle Aspekte seines Betriebs und versucht, das Maximum aus seiner Herde herauszuholen. Mithilfe von Informationen aus den Melkrobotern und der richtigen Berater.

Eutergesundheit: Wie bleibt die Zellzahl niedrig?

Juni 2018

Eine hohe Zellzahl bringt nicht nur Leistungseinbußen mit sich, sondern erhöht auch die Gefahr einer Euterentzündung, mit allen Problemen und Kosten, die dies hat. Um wirtschaftliche Schäden und Tierverluste zu vermeiden muss man die Zellzahl auf Betriebsebene senken und/oder gering halten. Leichter gesagt als getan. Welche Faktoren sind dabei wichtig? HI sprach mit einem unabhängigen Fachmann für Milcherzeugung und zwei Milchviehhaltern, die auf ihren Betrieben durchschnittlich 100.000 Zellen oder weniger haben.

proFitplus in Deutschland: „Das Programm für gesunde Kühe“

Juni 2018

„Das Programm für gesunde Kühe“ – so heißt es auf den Webseiten der RinderAllianz (RA) und der Rinderzucht Berlin Brandenburg (RBB) über das Programm proFitplus. Um mehr über die Hintergründe, die Erfahrungen und die Ergebnisse dieses einzigartigen Projekts zu erfahren, sprach HI mit Jan Körte, Teamleiter Zucht bei RA. In seinem Arbeitsgebiet Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten von Deutschland werden schon seit 2005 standardisierte Praxisdaten tausender Kühe unter anderem zu Mastitis, Klauengesundheit und Geburten gesammelt. Daraus wurden vor drei Jahren Zuchtwerte ermittelt, die die Praxis sehr zu schätzen weiß.

Erhebliche Effizienzsteigerung durch intelligente Managementunterstützung. Topbetriebe auf dem Weg zu 1 Mio. kg Milch pro Roboter

Mai 2018

Die durchschnittliche Tagesleistung pro Roboter aller Lely-Melkroboter weltweit beträgt 1.628 kg, während der beste Betrieb sogar mehr als 3.000 kg erreicht! „Die Roboter sind überall gleich, der Unterschied liegt im Management“, behaupten die Lely-Mitarbeiter Frank van der Staak und Rutger van de Streek. Sie erzählen uns mehr über interessante Daten und die Entwicklungen im Bereich automatischer Melksysteme. Vor allem aber über den wachsenden Strom an Informationen, die die verschiedenen Sensoren liefern, um die Viehhalter beim Management zu unterstützen. Sie erklären, wie Ziele formuliert werden und wie man mit der richtigen Anwendung moderner Technologie versucht, sie zu realisieren.

Klauengesundheit: Ein Merkmal mit großer wirtschaftlicher Bedeutung

Mai 2018

Im August 2011 wurde der in Dänemark, Schweden und Finnland genutzte „Nordic Total Merit (NTM)“ der weltweit erste Gesamtzuchtwert, in den man das Merkmal Klauengesundheit einbezogen hat. „Jetzt können die Landwirte die Resultate anhand der längeren Lebensdauer und der geringeren Anzahl von Lahmheiten selbst sehen“, sagt Lars Nielsen von VikingGenetics. „Klauengesundheit hat eine Korrelation von 0,40 mit Langlebigkeit, während Fundamente lediglich eine Korrelation von 0,15/0,20 mit Langlebigkeit haben. Unser bester Bulle für Klauengesundheit reduziert die Anzahl der Lahmheiten um 50%.“

Trockenstehermanagement: Wichtige Wochen für eine langlebige Herde

Februar 2018

Soll man eine Kuh schon trockenstellen oder noch nicht, sollen die Tiere in einer oder in zwei Gruppen gehalten werden, reichen sechs Wochen oder sollten es vielleicht doch lieber acht Wochen sein? Die Fachwelt hat unterschiedliche Auffassungen vom idealen Trockenstellen. Worin sich aber alle Experten einig sind, ist, dass Milchkühe ohne richtiges Trockenstellen nicht alt werden. HI sprach mit Boclair Holsteins in Schottland, Maatschap van Dijk-de Bruin in den Niederlanden und Hendel Farms in den USA. Drei Ställe, die mit ihren hochproduktiven, langlebigen Herden bewiesen haben, dass ihr Trockenstehermanagement funktioniert.

Stalleinrichtung fördert Milchleistung

Dezember 2017

Ob Sie nun planen, Ihren bestehenden Stall zu verbessern oder einen neuen zu bauen: Die Integration von Technik, welche die Milchleistung fördert, dürfte wohl eine vorteilhafte Zielsetzung sein. Sehen wir uns mal einige Möglichkeiten etwas genauer an.